Home: Die Werkstatt Südafrikablog: Kom die Kaap na!

31.12.08

A happy 2009

This is where I feel most at home - on the go.
Here I am on layover in Zurich
(GREAT airport by the way)


To all my readers near and far, old and new!

It has been a pleasure keeping you updated on (almost) all things public and private in and around my existence at the State School for Gifted Children in Schwäbisch Fucking Gmünd.
I'd like to say 'thank you' for you attention and even more so for your comments, and wish you all the best in the twelve months to come and beyond.

May your wishes and aspirations be plentiful and blessed with success.

May you find as much joy in the day-to-day as in the wonders you will encounter.

And may you remember that the sun always shines.

Frohes Neues Jahr, Feliz Nuevo ano, Srecno Novo Leto, and GelukkigNieuwJaaar!

Ulf

...and this is just too good to not post:


22.12.08

Weihnachtsball '08

Oder: Hat da jemand Alkohol gesagt?

Ein Blick in die festlich geschmückte Mensa:
Wie immer am Ball nicht wiederzuerkennen
.

Man hatte sich so einiges vorgenommen für den diesjährigen Weihnachtsball – weniger pompös und sakral kam er dann auch daher, sehr zu meiner und Vieler andere Freude. Angefangen bei der genialen Idee, die ewige Dankesrede zu Beginn dramatisch zu einem Song zu verkürzen, der die ganze Chose in weniger als drei Minuten auf den Punkt brachte, über den erfrischenden Wechsel im Dekor von den ewig-festlichen Rot- zu winterlichen Blautönen bis hin zu dem diesmal wahrhaft ausgewählten Büffet – die Zehner haben mit diesem Weihnachtsball gezeigt, das man nicht immer nur durch bigger, better, faster, more, sondern durch die gezielte Analyse von Schwachstellen einen Event verbessern kann. Dies galt genauso für das verkürzte, aber exzellente kulturelle Rahmenprogramm wie für die Neuerung, den Schwerpunkt des Balles tatsächlich aufs Tanzen, statt auf das Rumsitzen und die Völlerei zu legen. Herzlichen Glückwunsch zu der organisatorischen Meisterleistung und dem guten Geschmack!

Leider hab ich von dem Entenbrustfilet nur den letzten Fitzel erwischt.
Der aber war köstlich.

Genau davon haben allerdings jene wenig bewiesen, die den Ball als Gelegenheit zur Ausfälligkeit nutzten – offenbar ist bei so manchem LGHler die Pubertät gerade im vollen Gange, wobei voll durchaus wörtlich zu nehmen ist. Schade für all diejenigen, die sich Mühe gaben, den Ball so gut zu gestalten – die Stimmung kühlte sich dann doch merklich ab, als ruchbar wurde, wie manche die besondere Stimmung, (man könnte auch sagen, das Vertrauen der Veranstalter) missbrauchten, um sich der Pflege ihrer juvenilen Coolness zu widmen – durch Aktionen, die wenig mehr sind, als aus Hollywood-Highschooltrash kopierte Gags. Die Drinks mit Normafusel zu versetzen oder sich ins Internat zu verdrücken, um eine Flasche zu lehren – ja mein Gott, ist das wirklich so witzig? Oder so nötig? Man kann vielleicht argumentieren, dass das Internatsleben sehr streng reglementiert, und der Alltag am LGH stressig ist - dass die Schüler vielleicht wenig Chancen haben, eine ‚normale’ Jugend zu erleben. Schön, wenn es sich so verhält, muss man das anerkennen und angehen – und auch mal ein Auge zudrücken, wenn sich jemand den ein oder anderen Exkurs erlaubt. Der Spaß hört aber auf jeden Fall dort auf, wo jüngere Schüler mit hinein gezogen werden – hier ist das LGH in der Pflicht, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen – und wenn es nicht anders geht, Veranstaltungen wie den Weihnachtsball härter zu kontrollieren.

Denkmal aus der Oberstufen-WG:
Manifestation des Anspruchs auf Volljährigkeit, Protest - oder einfach nur peinlich?


Dass dies dem Klima an der Schule nicht gut tut, dürfte niemanden verwundern. Doch lassen wir uns durch diejenigen nicht die Freude, den Spaß, an genau dem verderben, was das LGH besonders machte und immer noch macht – dem guten Verhältnis zwischen den hier Lebenden und Lernenden. Und so gilt genau das, was die Schulleiterin am nächsten Tag zu sagen hatte: Schön, dass so viele unserer Schüler die Angebote der Schule nutzen und zum Gelingen der Gemeinschaft beitragen. Dass ‚Viele’ hier ausdrücklich nicht ‚Alle’ heißt, dürfte wohl bis in die letzte Reihe vorgedrungen sein.

Ließen sich den Spaß am Tanzen nicht verderben:
Hier ist der Ball.

19.12.08

Was heißt hier Elite

NEU und nur hier auf News from Nowhere:

Ein exklusiver Vorabdruck aus der Weihnachtsausgabe des "Farbfleck", Schülerzeitung am LGH.




Was heißt hier Elite?


Kommentar zur LGH-Nabelschau


Versteht sich das LGH als Eliteschule? Und wenn, darf sie das besondere Potenzial ihrer Schuler offen – manche finden auch „großmäulig“ – in ihrem Namen hinausposaunen? Und wie rechtfertigt sich der personelle und finanzielle Aufwand für die Erziehung und Bildung weniger, ohnehin von der Natur Privilegierter? Ist das nicht ungerecht, unsozial, undemokratisch, unsolidarisch? Diese Fragen haben uns seit der Planungsphase 2004 immer wieder umgetrieben in einer permanenten Leitbilddiskussion oder aus Anlass der exzellenten Ergebnisse der ersten beiden Abiturjahrgänge, der medialen Präsentation unserer Schule in Spiegel TV, Kerner, scienceblogs, Deutschlandfunk, etc. Sie haben uns mit dem Begriff „Elite“ und den damit verknüpften Erwartungen konfrontiert – den eigenen Erwartungen und denen der Außenstehenden.

Zum Begriff meint Wikipedia:

Unter „Elite“ (von electus, „ausgelesen“) versteht man soziologisch Gruppen oder Schichten überdurchschnittlich qualifizierter Personen (Funktionseliten, Leistungseliten) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (Machteliten) einer Gesell­schaft. Konkret bezieht sich der Begriff meist auf näher definierte Personenkreise, wie z. B. die Bildungselite. Als Gegen­begriff wird häufig „Masse“ oder auch „Durchschnitt“ („Normalbürger“) verwendet.

Tatsächlich ist der Begriff „Elite“ zwiespältig besetzt: wer wollte bestreiten, dass Machteliten, Geldeliten, Standeseliten (Adel, Kasten) häufig alles andere als vorbildlich für das Gemeinwesen gehandelt haben und handeln. Wir können in unserem Land ein Lied davon singen. Und in diese Eliten wird man oft ohne eigenes Verdienst hineingeboren oder man wird Mitglied durch rücksichtlose Ellbogenmentalität. Aber selbst „Bildungselite“ klingt für manchen anrüchig.

Aber wir brauchen dringend die anderen: die Leistungsträger, die Wissenschaftler, die Künstler, die Ingenieure, die Kreativen, die Kritischen, die Querdenker, die Vorbilder, die Versöhner, die Brückenbauer. Wir brauchen diejenigen, die Gemeinnutz vor eigenen Vorteil setzen können, die Verantwortung übernehmen, neue Wege beschreiten, Normen setzen in einer sich verändernden Welt. Sie bringen uns voran, bauen eine lebenswerte Zukunft. Aber Nobelpreisträger gehören selten zu den Geldeliten. Hören wir Werner Heisenberg: „Wenn Könige bauen, dann bekommen die Kärrner zu tun“. Die Kärrner schieben den Karren, aber jemand muss die Richtung vorgeben: ohne Könige keine Schlösser. Heisenberg meinte damit z. B.: wenige Spitzenforscher beschreiten neue Wege, öffnen Fenster zu neuen Erkenntniswelten, tragen die Gesellschaft in neue Zeiten – und geben vielen anderen Arbeit und Brot. Wir brauchen diese Elite dringend!

Seltsamerweise wird auch diese Elite in unserem Land misstrauisch beäugt: Wer mehr kann, mehr leistet als ich, ist ein Streber, ist verdächtig, ist unsolidarisch. Vielleicht werde ich an ihm gemessen, vielleicht erwartet man von mir dann auch mehr, als die Freizeit vor der Spielkonsole oder am Biertisch totzuschlagen? Wer mehr leistet, macht Unterschiede deutlich, zeigt, dass es auch anders geht, bedroht meinen Besitzstand. Oder erregt schlicht Neid. Elite ist deshalb zum Reizwort geworden.

Seltsamerweise gibt es aber einen Bereich, in dem Leistung unbeschränkt bewundert und be­jubelt wird: den Sport. Ein Tennisspieler oder Fußballer darf Unsummen verdienen und wird dafür bewundert, während das vergleichsweise bescheidene Salär eines Abgeordneten Neid und Unmut auslöst.

Betrachten wir es sportlich: ein großes Fußballtalent spielt in einem Dorfverein, schießt die meisten Tore. Das erweckt Missgunst bei den Mannschaftskameraden. Er wird geschnitten. Die Vorlagen erreichen andere. Selbst dem Mannschaftsleiter ist die Ausgeglichenheit seiner Mannschaft wichtiger als die Förderung eines „Stars“ und rät ihm, sich zurückzunehmen. Das tut er auch. Seine Talente verkümmern in der Mittelmäßigkeit, und eines Tages hängt er die Fußballstiefel enttäuscht an die Wand.

Ein anderer wird von einem Ligaverein entdeckt, trifft dort andere Talente und misst sich an ihnen, erfährt Förderung durch qualifizierte Trainer, schindet sich gemeinsam mit den anderen in hartem Training, schafft den Sprung in die erste Mannschaft. Diese ist erfolgreich, weil in ihr ein gesunder und fairer Teamgeist herrscht bei allem Wettbewerb um die Stammplätze. Und schließlich schießt er das entscheidende Tor zur Meisterschaft.

Ob Heisenberg oder Fußball: in diesem Geist wurde das LGH ins Leben gerufen, aus dieser Überzeugung speist sich die Daseinsberechtigung einer besonderen Schule für Hochbegabte. Die Schüler sind „ausgelesen“, gehören zur Begabungselite, soweit auf den IQ Test Verlass ist. Sie treffen auf ein förderndes Umfeld, auf Lehrer, Anregungen, Angebote, die ihrer Entwick­lung ideale Möglichkeiten bieten, um Leistungs-, Charakter- und Verantwortungselite, aber auch angenehme Mitmenschen zu werden, statt im Mittelmaß stecken zu bleiben. So steht zu erwarten, dass die Kosten, die die Gesellschaft trägt, durch die Charaktere, denen die Chance auf volle Entfaltung und Reifung gewährt wird, vielfach zurückgezahlt werden. Auch ökonomisch eine gute Investition!

Aber Begabung ist kein Verdienst; sie ist ein Geschenk und kein Grund zu Überheblichkeit. Begabung allein reicht auch nicht aus, um zu den Besten zu gehören. Der Erfinder Thomas Edison sagt: Genius is one per cent inspiration and ninety-nine per cent perspiration. Mit diesem hohen Maß an Anstrengung und Fleiß, das ihnen abverlangt wird, rechtfertigen die Schüler das Privileg, am LGH lernen zu dürfen.

Wir sollten uns durch die gegenwärtige Nabelschau um den Begriff „Elite“ nicht lähmen lassen. Was kümmert es uns, ob man uns dieses Attribut zulegt oder nicht? Das Ziel war und muss immer sein: eine gute Schule gelingen zu lassen für eine besondere Gruppe von Menschen, die anhand ihres intellektuellen Entwicklungspotenzials ausgesucht wurden. Wir sollten die beste Schule zu verwirklichen suchen, die im Rahmen der Möglichkeiten denkbar ist ohne uns um Begriffe zu streiten. Dazu ist jeder aufgerufen beizutragen, der das LGH „seine“ Schule nennt.

Ich persönlich meine, wir sind nicht Elite, haben aber den Auftrag, Elite bilden zu helfen – Elite im besten Sinne. Dazu sollten wir uns unbefangen und ohne Überheblichkeit bekennen. Und nicht vergessen, dass der Wert eines Menschen sich noch nach anderen Kriterien richtet als nach seinen intellektuellen Fähigkeiten.

Vergessen wir nicht: die Meisterschaft wird nur errungen, wenn das Team, die Spieler, die Trainer, die Vereinsführung gemeinsam und kameradschaftlich zusammenarbeiten. Fuß­ball spielen macht Spaß wie auch Lernen und Lehren in einem kameradschaftlichen und ehr­geizigen Team, in dem sich jeder über den Erfolg auch des anderen freuen kann und ihm beisteht, wenn er Hilfe oder Ermutigung braucht.


Ich danke meinem lieben Vater übrigens recht herzlich für die Unterstützung bei der Erstellung dieses Artikels! Auf das Heisenberg Zitat wäre ich nie gekommen...

17.12.08

Important Biographical Notice: Sabbatical Endangered

I have refused to believe it, even though the heavy cliuds of forbeoding were manifold: There is a ministerial release urging school directors to force the post-poning of sabbaticals in their staff by all due means, to counter the acute shortage of qualified teachers in Baden-Württemberg.

I normally refrain from using four-letter words in public, but hard times require hard lyrics.
So here:

F U U U C K !!!

Now I am interested to see what "by all due means" will imply.

And I'll keep yopu updated...

14.12.08

Vom IM zum Wg-M

Das Campusmodell des LGH sorgt ja für mancherlei Diskussion. Man sei nicht ausgebildet für eine erzieherische Tätigkeit, hörte man des Öfteren von den betroffenen Lehrern, als zunehmend die Erkenntnis durchsickerte, dass die Arbeit in einem Internat mehr verlange, als den lieben Kinderchen beim Lernen zuzuschauen. Die langen Dienste und mannigfachen Aufgaben sorgten für Überlastung und Überforderung - das sah und spürte man, wenn man sich im Spiegel erblickte. Und natürlich bedeuteten die unkonventionellen Dienstzeiten eine noch weitaus tiefgreifendere Einschränkung des Privatlebens als durch die Turnusstruktur und die damit verbundenen Wochenenddienste ohnehin schon gegeben – wie man es wohl erwarten darf, wenn man sich für eine Tätigkeit an einem neu gegründeten Internat entscheidet… Als Folge gehörte es bei vielen Kollegen des ersten Jahres bald zum guten Ton, darüber zu mutmaßen, wer sich wohl in Zukunft noch für diesen anstrengenden, aufreibenden, aufopferungsvollen Job hergeben würde, und zu prophezeien, dass das nahe Ende des Campusmodells sich deutlich abzeichne.

Das Vorkosten der erlegten Beute gehört zu den angenehmsten Pflichten eines Wohngruppen Mentors am LGH

(Foto: von Lerchenfeld 2008)


Nun, das Campusmodell erfreut sich heute bester Gesundheit – und musste nicht wegen Lehrermangel eingestellt werden. Doch nach drei Jahren als IM (Internatsmentor) hatte zugegebener Maßen auch ich die Nase voll – die ewig gleichen Diskussionen um die nicht gemachten Putzdienste, endlose WG-Ratssitzungen, sowie die pädagogischen Haarspaltereien als Folge eines sich immer mehr aufblähenden Bürokratismus der Internatsstrukturen hatten die Graswurzelanarchie und die damit verbundene Euphorie des ersten Jahres erfolgreich verdrängt. Immer mehr empfand ich die Zeit im Internat als gleichermaßen dumpf und aufreibend – natürlich auch, weil mich zu jener Zeit der Gedanke an Südafrika und die damit verbundenen Sehnsüchte in Beschlag nahmen. Zusätzlich waren die Auseinandersetzungen mit den Schülern (ich betreute zu der Zeit die Oberstufe) schärfer – bisweilen sogar verletzend - geworden. Statt von dem berauschend-beängstigendem Gefühl, auf einmal für 12 Jungs Papa-Ersatz zu sein, angetrieben zu werden (ich erinnere mich gut an meine erste Nacht am LGH, ich konnte kaum schlafen und lauschte auf die verräterischen Geräusche, die aus der Kaschl-WG 1.0 zu mir in meine direkt darunter gelegene Dienstwohnung drangen), lag ich nun öfter wach, weil mich Enttäuschung und Sorgen umtrieben.

Als Konsequenz zog ich mich im vierten Jahr aus dem Internat so gut es eben ging zurück – ein paar Nachmittagsaufsichten, ein paar Wochenenddienste, ein Abend die Woche als Co-Mentor in einer WG, in der ich mich nicht um viel zu kümmern brauchte, das war mein Arbeitspensum. Und ich gewann ein wenig der nötigen Distanz zu der Institution, die ich mit so vielen guten Intentionen und voller Elan einst mit aus der Taufe gehoben hatte. „Sie sind übermotiviert,“ hatte mir im ersten Jahr ein Schüler vorwurfsvoll entgegengegähnt, worüber ich damals nur grinsen konnte. Jetzt hatte ich plötzlich das dringende Bedürfnis, meine Zeit mit anderem zu füllen als dem Ärger über phlegmatische, zynische, sarkastische, schlampige, diskussionswütige etc. Teenager. Tango und Longboard wurden zunehmend als Hobbies relevant - und ich erkannte den Wert von Feizeitaktivitäten, die mich vom Campus herunter zwangen.

In der Vorbereitung des aktuellen Jahres aber begann ich zu zweifeln. Wollte ich mein letztes Jahr am LGH tatsächlich weiterhin in der pädagogischen Peripherie verbringen? Der Job des IM war zwar auf Begehr eines nicht unwesentlichen Teils des Kollegiums inzwischen in WG-Mentor umbenannt (was mich schon ein wenig kränkte – immerhin ging die Bezeichnung auf einen von mir in den Vorbereitungsseminaren des Jahres 2004 erarbeiteten Vorschlag zur Internatsstruktur zurück, und das nun als störend empfundene Wortspiel war zu jener Zeit noch als eine augenzwinkernde Auslegung der Mentorentätigkeit goutiert worden), aber dafür mit nicht unwesentlichen Vergünstigungen versehen: das Arbeitspensum war deutlich abgespeckt, und man lockte mit der Garantie eines freien Tages pro Woche. So stand ich denn vor der Entscheidung, ins Internatsleben zurück zu kehren, oder mich weiter vom Campusleben abzuwenden.

Ich entschied mich dafür, wieder eine WG zu übernehmen – und bemerke nun, nach einem Trimester Kaschl WG 4.0, wie sehr mir im vierten Jahr genau die Auseinandersetzungen und Aufgaben gefehlt haben, die mich damals so viel Kraft kosteten. Natürlich verliert man einen Abend Privatleben, wenn man in der WG Dienst hat. Doch was man zurück bekommt an Spaß, wenn man sich mit den quirligen, skurrilen, und teils ganz normalen Teenager herumschlägt, wiegt dieses Defizit locker auf. So verbringe ich die meistens eine angenehme Zeit mit meinen Jungs, lache mit ihnen über die überschießenden Hormonspiegel, freue mich, dass wir eine Form der Gemeinschaft etabliert haben, in der sogar der Spüldienst einiger Maßen funktioniert. Man darf gespannt sein, was in diesem Jahr noch so alles in der Kaschl WG passieren wird…

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