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4.6.08

Interview mit WeiterGen

Zur Zeit treibt ja viele Menschen die Frage um, wie das Internet die menschliche Gesellschaft prägt und verändert (so z.B. nachzulesen in der aktuellen Serie der ZEIT). Als privaten blogger, der seinen Teil zu diesen Veränderungen beiträgt, betrifft mich dises Frage natürlich sehr direkt - und ich habe mich schon in so mancher Debatte mit diversen Familienmitgliedern und anderen Personen wieder gefunden, in der ich widerwillig auch die ein oder andere Verletzung der heiligen Privatsphäre einräumen musste.

Nun gibt es ja auch seriöse blogs, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, althergebrachte Kanäle der Information zu ergänzen, das Wissen und dessen Vermittlung gewissermassen zu demokratisieren. Hier darf man tatsächlich sehr gespannt sein, ob sich ein Spreu vom Weizen trennen wird, und Maßnahmen zur Verifizierung der veröffentlichten Informationen, wie z.B. Qualitätssiegel etwas bewirken.

Nachdem das LGH ja bereits in den verschiedensten Massenmedien präsent war, hat sich nun auch ein Autor des Bloggerverbundes scienceblogs.de des Themas 'Hochbegabtenförderung am LGH' angenommen. Das Beachtliche dieses Beitrages ist m. E. nun tatsächlich der Authentizitätsgehalt - so wurde zwischen Anfertigung und Veröffentlichung nichts Wesentliches verändert, was ich in dem Fall recht gut einschätzen kann... auch wenn der etwas reißerische Titel sicherlich nie so über meine Lippen gekommen wäre.

Hier geht's zum Interview mit WeiterGen

Von allen Beiträgen zum LGH in der Medienlandschaft ist dieser also der ungefiltertste - der Autor verzichtete darauf, alte Klischees journalistisch aufzuarbeiten und ein Klischee zu bedienen, sondern zeigte echtes Interesse und Offenheit für die Fragen im Umgang mit Hochbegabten.

1:0 für die blogs, würde ich sagen.

7 comments:

Lieschen said...

Nicht schlecht, das Interview. Aber ich finde, sie hätten eine andere Anekdote erzählen können...^^

der schönste typ der welt said...

In der Tat ein hervorragendes Interview.

Schön, dass auch unser Freund S. seinen Platz fand.

Die Anekdote ist doch spitze – ich hab damals übrigens gepennt, wie immer, wenn du mich wecken solltest, hihi.
Aber die bessere Anekdote wäre die Rudirevue und die Sahnetorte gewesen.

Tobias said...

Hallo!
Schönen Dank für den netten Artikel hier über das Interview.
Tobias

Kasu said...
This comment has been removed by the author.
Kasu said...

Lustigerweise habe ich vor kurzem einen ganz ähnlichen Artikel gelesen, wie die der Serie in der Zeit. Herr Müller-Härlin hat ihn uns gegeben und ich finde ihn sehr gut (http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/)- Er beschäftigt sich mit der Frage, ob es sinnvoll ist, dass 'jeder Depp' was ins WWW stellen kann und das auch tut. Die Befürchtungen sind, dass ein Haufen oberflächliche oder falsche Informationen verbreitet werden. Und natürlich, dass die Menschen sich selbst schaden indem sie zu viel von sich preisgeben. Meine Meinung dazu ist, dass die Menschen im 'anonymen' Netz sehr viel sorgloser und deutlich unhöflicher miteinander und mit Informationen umgehen. Das Internet verkommt zum schwarzen Brett, an dem jeder mal seine Sprüche ablassen kann. Andererseits erlebe ich es aber auch als wertvolle Informationsquelle, wenn ich zum Beispiel nach dem Originaltext von Faust suche, finde ich ihn dort. Und ich habe viele sehr gute Freunde gefunden. Alles in allem kommt es eben darauf an, wie man das Internet nutzt. Und Bewegungen wie die "Netiquette" zeigen, dass man sich bereits für gute Umgangsformen einsetzt. Natürlich wird es immer einen Haufen sinnlose Texte und viele Idioten im WWW geben - aber die kann man, wie auch im Real Life, meiden.

PS: Ja, das Interview finde ich auch gut und treffend. Über die Ignoranz der Medien habe ich mich nach dem Kerner-Interview auch aufgeregt und es ist schön, dass es diesmal anders verlaufen ist. Aber ich befürchte, dass sich die breite Bevölkerung nie davon überzeugen lässt, dass Hochbegabte Förderung brauchen.

Adymady said...

Doch, ich muß sagen, das Interview hat gefallen.
Man beklagt gerne die Oberflächlichkeit des Internets. Ich fande gewisse vorhergehende Erwähnungen des LGH in den Massenmedien jedoch um einiges oberflächlicher.

Und zu der Anekdote: Wie wäre es mit der, als Du die Nacht schlecht geschlafen hattest und um 6:30 in die WG kamst, weil Paul und ich Dich mit unseren zusammengekoppelten Lautsprechern um Deinen Ausschlafmorgen gebracht hatten :P

Grüße,
Adymady

der mann mit zwei ohren said...

Ja unsere gekoppelten Lautsprecher waren echt knorke.

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