Home: Die Werkstatt Südafrikablog: Kom die Kaap na!

30.3.08

El bus del mundo (und DU bist dabei!)


So, my dear friends and readers,

the time has come to reveal my scheme. Thanks once again for voting, you actually all played your part as influential sign posts on the road to the final decision...

...which looks like this. I would like to set up the base for my year in Buenos Aires. Why there? It is approximately the lattitude of Cape Town, which for some reason seems a good omen, and as far as I can make out from stories and research, it is an exciting, cosmopoliotan city and the ideal place to immerse yourself in Spanish - and learn some good Tango.

Tango, I hear you ask? Yes - I've always been fascinated by the Argentino style, never got around to actually doing it, and now, having been brought in touch with it again by the mysterious throes of life, I actually caught fire.

Living in a city for one year, however, is not what I intend to do, so as soon as I feel comfortable enough in the new language, manage not to twist my ankle on those sexy moves anymore, and the surf is up (as of November...:-) I shall try to organize for some sort of bus or van to throw my boards and guitar in.

For the plan is to go on a spectacular surfari that will take me from Brazil to Patagonia and then up the West Coast to Chile, Peru, and Ecuador - who knows, there might be time for a small trip to Galapagos (seems so enticing) and if I am very courageous, I might even try to end up in Costa Rica one way or the other. Looking for the remotest beaches, the perfect wave, and of course all those mysterious places and landscapes South America has in store - not to mention all the oddballs, vagabonds and picaros I shall be meeting along the way.

This picture by Iris shows pretty much what I imagine myself to be doing most of the time.

Of course I shall be writing profusely about my adventures, which will be posted here or in some future blog - but even better, you can join in the fun for real. Anyone of you who has time to spare (and manages to get hold of me) is of course very welcome to join me on my trip. So start saving for those plane tickets!

Speaking of writing, yes, that of course I will continue to do... the book about this trip shall be titled 'El bus del Mundo - Primera Parte: América del Sur'. And I guess the next sabbatical will see me in Africa for the sequel...


Ulf macht ein Jahr blau - und DU bist dabei! (Teil 2)

Mit der Entscheidung gegen Afrika ist natürlich auch die Entscheidung gegen die Thoreau sowie gegen die CWET Option einbegriffen, zwei heißen Favoriten im Abstimmungskampf - liebe Antje und Alex, seid froh, dass ich euch nicht ein Jahr lang nerven werde...und liebe Kaninchen, jetzt werde ich euch doch nicht züchten. Nun gut.

Wie schon die Abtstimmung verdeutlicht, sind die Shaper und Schriftsteller Option nicht so sexy, als dass sie ein ganzes Jahr füllen könnten. Schreiben werde ich sowieso, wo und wann auch immer, dann aber bitte nicht in einem überteuerten Zimmer in einer langweiligen Stadt - und ne Werkstatt kann man sich auch überall einrichten. Danke also für den deutlichen Fingerzeig, dass ihr mir für mein Jahr einfach mehr zutraut.

Bleiben noch Tuvalu und die Reise... und ich kann schon verraten, Tuvalu ist es nicht. Die Vorstellung ist zwar sehr romantisch, aber irgendwie übt sie nicht dieselbe Fazination auf mich aus, setzt nicht soviele Träume und Gedanken in Gang wie es eine andere Destination auf diesem Planeten zur Zeit tut... Und Reisen... nun ja, reisen ist immer gut, aber das wie und warum, und vor allem wohin - das werdet ihr im nächsten Post erfahren... ;-)

(to be continued)

29.3.08

'Love of my life' wieder entdeckt

Schön, wenn man nach Jahren auf seine Jugendsünden stößt - und einsehen muss, dass man schon damals einfach einen verdammt guten Geschmack hatte...

28.3.08

Ulf macht ein Jahr blau - und DU bist dabei! (Teil 1)

Liebe Leute,

nun ist also bald der große Tag gekommen, meine Entscheidung bekannt zu geben - doch nicht, ohne vorher noch den einen oder anderen Kommentar zum ganzen Findungsprozess derselben abgegeben zu haben. Vorab danke ich allen, die gevotet, oder Meinungen und Tipps abgegeben haben - eine besondere Stilblüte eines langjährigen Bekannten will ich dem Publikum nicht vorenthalten: "Du solltest das Jahr nutzen, um all Deine Frauen zu besuchen"
(Das gefällt mir. Aber leider reicht einerseits ein Jahr dafür nicht, und andererseits gibts das schon als Film...)

Nun aber zum Kern der Sache:

Es hat sich in den vergangenen Wochen mehrfach die Weisheit bestätigt, dass, je mehr man plant, auch umso mehr schief laufen kann. Nun, dieser Erkenntnis wird natürlich mit der EKJIAKAMD Option Rechnung getragen, aber so ganz verplant wollte ich dann eigentlich doch nicht durch mein Jahr ziehen. Das heißt im Klartext: ändern kann sich immer was, und diesem Fakt bringe ich auch genügend Respket entgegen, aber das hindert mich nicht daran, vorerst bestimmte Richtungen zu bevorzugen.

Als nächstes ist zu berücksichtigen, dass ich im Grunde vor allem vor einer Entscheidung Angst hatte: Sollte ich zurück nach Kapstadt, oder nicht?
Dort habe ich gute Freunde, es ist wunderschön und atemberaubend. Inspirierend. Aber, und dies wiegt schwer: ich kenne es schon. Ein Jahr Zeit, etwas Neues zu entdecken -
das ist eine Chance, die sich so schnell nicht wieder bietet. Und ich würde gerne viel lernen - eine neue Sprache, eine neue Sicht. Ein neues Seinsgefühl.

Und somit ist die Entscheidung gegen Kapstadt, ja, gegen Afrika gefallen.

(to be continued)

27.3.08

Trauer am LGH

Manchmal sieht man ihn von Ferne kommen, aber oft ist er auch einfach da: der Tod. Meine liebe Kollegin Vera ist ihm am Ostersamstag begegnet - für uns alle unfassbar, riss ein tragischer Verkehrsunfall sie aus dem Leben, aus unserer Mitte. Dies ist nicht nur ein persönlicher schwerer Verlust, auch über das Leben am LGH wird ein Schatten geworfen - Vera gehörte auf ihrem Roller, mit wehendem Rock und mit vom Wind zersausten feuerroten Haar so sehr zum Campusleben wie die Sonne auf dem Steg, der Kuchen am Nachmittag oder 'Fußball aufm Platz'.
Es kommt nun eine harte Zeit, in der sich zeigen muss, wie wir als Gemeinschaft mit unserer Trauer umgehen - ich glaube, ich hoffe, dass die Nähe, die Menschlichkeit innerhalb der LGH-Familie durch dieses gemeinsame Leiden weiter wachsen kann, dass uns Veras Tod näher zusammen bringt. Es wäre sicherlich in Veras Sinne, wenn sich ihre Energie, ihr Enthusiasmus, ihre Liebe so am LGH verewigt fände.

video

for vera

20.3.08

Ferien sind toll...

... denn man hat einfach so um halb zwölf abends noch lust, schnell einen song aufzunehmen.
viel spaß... und schöne ferien...





video

13.3.08

Spella auf der Leipziger Buchmesse


Das Euch allen wohlbekannte Literaturmagazin 'Spella erzählt Geschichten' wird auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse (heute bis Samstag) einem breiterem Publikum vorgestellt werden. Da dabei auch die Back-Issues gefeatured werden, bin ich also als Autor zum ersten Mal auf einer rictigen Buchmesse vertreten. Hoch die Tassen! Übrigens: die neue Spella (No. 4 gibts nächste Woche am Bahnhofskiosk eurer Traumstadt)...

7.3.08

Wochenende am LGH und Sabbat-Vote

Kreative Aufgabe an alle, die wollen: Es ist Freitag, und der Campus liegt verwaist in der noch kühlen Mittagssonne. Was macht Herr K?

Übrigens, die Entscheidung für mein Sabbat Jahr ist gefallen. Es darf aber trotzdem noch gevotet werden.

Creative Mission for Everybody Who Thinks They Must: It's Friday, and LGH Campus is lying dead in the still cool spring midday sun. What is Mr. K up to?

By the way, I have come to a conclusion about my sabbatical. However, you are still called upon to vote!

5.3.08

Cuba Libre

The night out had been glorious, and as I was waiting in the train to depart and take me home to SFG the next morning, I still had that dazed feeling of pure tranquility, which seems to be one of the side effects of letting go on the dance floor the night before and dancing till you don't feel your legs anymore.

Reni and me grooving the night away at the Boa Club in Benztown. God, we look fucked.

I looked out the window. There was a billboard advertising a beach in surreal colours, complete with straw hut and well built machos ascending from the crystalline water. 'Come to Cuba' it said, and I thought, damn that was fast, Castro just having resigned a short week ago, and already we're turning it into Disneyland. I smiled as I congratulated to having done the Cuba thing already, as long as the old man still had had a firm grip on power, and then my thoughts wondered to Heidi and Arnd, the German couple we had met back then, and how they had complained and complained - and how we had made fun of them. Sure, it had not all been perfume and roses, but we had enjoyed, no, loved our Cuban adventure, gotten to know a few people, gone done a few roads less traveled, and nothing serious had happened to us, whereas those two had taken every precaution and had been robbed inside their own car, being left with nothing except what they were wearing.
I snickered at the thought that actually those things always happen to those people who deserve it, and there was a whistle and the train set into motion. Why was it, my personal train of thought gathered momentum, that nothing like that had ever happened to me? Neither pickpockets in Barcelona, nor thugs in Berlin... while everyone around me had experienced that frightening violation of their property or person, I seemed to be having a guardian angel of some sort, or just some very broad shoulders or apparent self-confidence to ward off all evil. And while I was self-contentedly congratulating myself for my positive attitude and good fortune, I gradually remembered, that oh, yes, I had my car broken into, and moreover, had the whole car being stolen , ludicrously, from under my eye, and even almost caught a bullet on that day in Cape Town. How come I hadn't thought of that? And a tiny voice inside my head said, well, you know, these things always happen to people who deserve it.
And I laughed out loud at my own silliness, and some of the passengers turned their heads and looked at me as if I were mad.
There was an error in this gadget