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26.5.10

Booklaunch: Roadmovie Kapstadt

Was lange wärt, wird endlich gut: Heute halte ich die ersten druckfrischen Ausgaben meines Debütromans in den Händen. Und zwar keinen Moment zu früh, bereits morgen werde ich das Buch in meiner Heimatstadt Trier der Öffentlichkeit präsentieren.




Statt lange darüber zu reden, hier ein Auszug aus der Pressemitteilung des Verlags edition treves:

‚Roadmovie Kapstadt’: Porträt einer wilden, schönen Stadt


Der Nachwuchsautor Ulf Iskender Kaschl zeichnet in seinem spannenden Debütroman ein ehrliches Bild der Post-Apartheidsgesellschaft.


Unrecht und Schönheit, Rassismus und Freiheit: Südafrika als multikulturelle Nation balanciert auf der Messerschneide zwischen gelungener Neuerfindung und Auflösung. Inmitten der Aufbruchstimmung der Neunziger Jahre gerät ein junger deutscher Student in einen Strudel aus Abenteuer, Romantik und Grenzerfahrung. Das Land und sein problematisch-hoffnungsvoller Wandel lassen ihn nicht los. Seine Erlebnisse verdichtet er zu einem Roman am Kap der Guten Hoffnung, der jetzt im édition trèves Verlag erscheint. Pünktlich zur Fußball-WM startet der Autor auf eine Lesetour durch Deutschland.


Südafrika fasziniert. Insbesondere die wunderschöne Kapregion mit ihrem gemäßigten Klima hat es den Deutschen angetan. Land und Leute sind jedoch nicht leicht zu entschlüsseln, die junge Nation findet sich oft in Widersprüche verstrickt. Roadmovie Kapstadt bietet dem Leser einen differenzierten Zugang zur Post-Apartheidsgesellschaf: Ohne zu beschönigen, aber auch fern von Paranoia und Stereotypen, nutzt der Autor die Komplexität des südafrikanischen Gesellschaftsgefüges als Hintergrund für einen spannende innere und äußere Entedeckungsreise. Besonders empfehlenswert für Südafrikabesucher und –kenner, die sich nicht von Postkartenidylle blenden, oder mit vorgefertigten Meinungen zu „einem der gefährlichsten Länder der Welt“ abspeisen lassen wollen. Doch auch passionierte Leseratten, die lieber nur im Kopf verreisen, kommen auf ihre Kosten.


Der Roman erschließt sich auf zwei Ebenen.

Vor gut 10 Jahren: Nelson Mandela führt als erster demokratischer Präsident ein Land, das soeben dem rassistischen System der Apartheid den Rücken gekehrt hat. Der deutsche Student Alexander verbringt ein aufregendes Jahr in der angeblich schönsten Stadt der Welt.

Und heute: Alexander, zwischenzeitlich Lehrer in Deutschland, kehrt nach Südafrika zurück und findet ein radikal verändertes Land vor. Verblüfft begibt er sich auf eine Reise entlang der alten Pfade.

Aus der Verflechtung der Handlungsstränge entsteht eine kaleidoskopische Liebeserklärung an diese wilde, schöne Stadt und die schillernden Figuren, die sich wie Strandgut in ihr versammeln. Abgerundet wird das Bild durch eingefügte Kommentare ihrer Bewohner, die aus verschiedensten Perspektiven über ihre Stadt berichten.


Ulf Iskender Kaschl wurde in Trier geboren. Zweimal lebte er jeweils für ein Jahr in Südafrika: vor 10 Jahren und 2009/2010. Gerade hat er dort geheiratet und kommt kurz vor der Premiere des Romans zurück nach Deutschland. Als Gründungsmitglied des Fördervereins Friends of Cape Windjammers e.V. in Deutschland und Unterstützer der NGO Cape Windjammers Education Trust mit Sitz in Kapstadt bringt er sich in den gesellschaftlichen Wandel der jungen Republik aktiv ein.


Roadmovie Kapstadt, Ulf Iskender Kaschl, 2010. Erschienen beim édition trèves Verlag, ISBN 978-3-88081-605-3.

14,80 €


Es würde mich freuen, möglichst viele von Euch auf der Lesetour im Juni kreuz und quer durch Deutschland zu treffen! Bis dahin...

5 comments:

abc-123 said...

darf man fragen, warum du dich für den Namen Alexander in deinem Buch entschieden hast?

Lieschen said...

Würde mich auch interessieren...

Und ich freue mich, mal sehen, was sich da von wegen WG-Abend usw. organisieren lässt.

Ulf Iskender Kaschl said...

@ abc-123, man darf. Natürlich entspringt mein Roman autobiographischen Erlebnissen. Trotzdem hat eine literarische Verarbeitung udn Verdichtung statt gefunden, so daß es sich nicht um einen Tatsachenbericht, sondern eben um einen Roman handelt. Deshalb habe ich den Protagonisten nach der deutschen Übersetzung meines zweiten Vornamens benannt. Er hat also Ähnlichkeit mit meiner Person, ist aber definitv nicht 'ich'.

@ Lieschen: da sollt esich doch was machen lassen - auf die facebook einladung jedenfalls haben sich ja schon einige gemeldet, quer durch die WGs.

Alexander said...

klingt spannend und freu mich ein signiertes exemplar in den haenden zu halten. soon soon und eigentlich sollte auch eins hier in CT in die public library. auserdem ist Alexander ein schoener name.

Ulf Iskender Kaschl said...

Anbei noch ein Artikel aus der Lokalpresse...

http://www.volksfreund.de/totallokal/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Trier;art754,2453607

und Bilder von der Urlesung...

http://www.treves.de/fotogalerie.html?func=viewcategory&catid=23

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