Home: Die Werkstatt Südafrikablog: Kom die Kaap na!

6.9.08

Weiter Gehts

Liebe vernachlässigte Leserschaft,

ich gebe zu, dass ich die angegebene Postingpause von drei Wochen ein wenig freimütig ausgelegt habe - doch natürlich hatte dies seinen guten Grund: Und zwar hat mir die digitale Freizeit in Spanien so gut gefallen, dass ich einfach beschloß, diese ob meiner Rückkehr in Gmünd fortzusetzen, und so tat ich eine gute Woche lang gar nichts, außer auf meinem Sonnendeck zu liegen und mich ab und zu zu wenden (daß ich nicht einseitig garen würde), sanfter Musik zu lauschen und mich gesund zu ernähren. Ich empfehle dies allen Lesern, die es sich leisten können, so eine faule Woche ist einfach herrlich.

(Wer wissen will, was sich in meinem Urlaub so alles interessantes ereignete, dem sei die folgende Fotokollektion zur genauern Betrachtung empfohlen, als auch die beiden links, die ein Licht darauf werfen, was zwei Biologen so passiert, wenn sie zusammen durch Nordspanien reisen: Petermännchen und Röschenflechte. Auf jeden Fall ist Nordspanien eine Reise wert ist, sei es aus kulturellen, kulinarischen oder sportlichen Gründen: Surf, Essen, und Land und Leute haben mich begeistert.)





Nun ist es aber seit eingen Tagen mit der faulen Herrlichkeit vorbei, die traditionelle Vorbereitungswoche (inzwischen meine 5. - und immer wieder dieselbe Geschichte: man ist bis an die Zähen vorbereitet, und dann wird doch alles anders kommen, als gedacht) stand ins Haus, neben der Planung von Projekten und Prozessen galt es natürlich, die neu eingekauften Kolleginnen und Kollegen zu begutachten - und ich denke, wir haben großes Glück, dass unser Kolegium um so sympathische Persönlichkeiten bereichert wird.

Tatsächlich beschlich mich auch ein leichtes Gefühl der Wehmut bei dem Gedanken, dass dies nun mein letztes Jahr am LGH sein soll - ein bisschen verfrüht vielleicht, aber (ähnlich dem langen Abschied der Abiturienten) beginne ich jetzt schon, im Geiste die Dinge aufzulisten, die ich nun also das letzte Mal erlebt haben sollte: DieVorstellungsrunde am Anfang der Woche, das Geschachere um Kurse, Stundenpläne und Aufsichten, die tiefgreifenden Veränderungen des Deputates und der Aufgaben in letzter Sekunde, weil mal wieder eine Bewerberin buchstäblich in letzter Sekunde abgesprungen ist - nun ja, nicht alles davon werde ich vermissen.

Auf jeden Fall wird dieses fünfte Jahr LGH für mich ein sehr intensives werden, große Ereignisse stehen ins Haus: Es beginnt damit, dass ich nun wieder Mentor im Internat bin und es folglich wieder eine 'Kaschl-WG' geben wird, auch als Gymnasialmentor habe ich mir einige interessante Schülerpersönlichkeiten abgegriffen, die ich nach Möglichkeit fördern und fordern werde. Kurz nach Beginn des Jahres steht ein besonderer AKT an, die Autonome KanuTour der Klasse 9 durch Mecklenburg-Vorpommern, und, als wohl größte Herausforderung, werde ich mit dem geschätzen Musikkollegen bis Pfingsten ein eigenes Musical auf die Bühne bringen.
Irgendwo dazwischen sollte ich auch mal in die konkrete Planung meiner Südamerika-Surfari treten, alle dahingehenden Hinweise und Tipps werden natürlich gerne angenommen.

Man darf also nun auf den Sonntag gespannt sein, wo die Heerschsar alter und neuer Schüler auf dem Campus einfallen wird - ich bin sicher, dass auch dieses Jahr randvoll mit spannenden, unterhaltsamen, vielleicht auch mal traurigen Geschichten sein wird - das Leben eben. Einen kleinen Teil daraus werde ich hier auf diesem Blog präsentieren -viel Spaß beim Lesen wünscht Euch,

Ulf

2 comments:

fee said...

SchÖn zu lesen, habs selbstständig etdeckt!! Grosse Leistung!
Grüsse Felix

Frank-Walter Steinmeier said...

Juhu, Musical.
Mein Tipp: Das letzte Jahr mit Fußballspielen verbringen.
Und immer schön hinter den Ohren waschen.

Hab ich schon erwähnt, dass ich noch sechs Wochen Ferien hab?

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